Mathe-Memory

Bei dem schlechten Wetter habe ich mal wieder ein wenig gebastelt. Paul hat Probleme in Mathe. Er zählt zwar sicher im Zahlenraum bis 100, hat aber Probleme mit dem Addieren im Zehnerraum. Bei den Hausaufgaben rät er lieber statt zu rechnen oder verweigert gleich ganz. Also habe ich mir eine Alternative überlegt, um mit ihm zu üben.

Die erste Spielrunde liegt hinter uns, es klappt auf diese Art auf jeden Fall besser als mit Arbeitsblättern.

Ich brauchte dazu nur eine stabile Pappe, mein Schneidewerkzeug (oder eine Schere) und einen Edding.

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Daraus habe ich 5 mal 5 cm große Quadrate ausgeschnitten.

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Auf die Vorderseite habe ich dann die Rechenaufgaben geschrieben, das Ergebnis auf die Rückseite. Fertig.

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Die Karten kann man unterschiedlich einsetzen. Als eine Art Memory-Spiel, bei dem die passenden Aufgabenpaare gefunden werden müssen. Oder wer eine Aufgabe richtig löst, darf die Karte behalten. Oder auch als Lernkärtchen, die gelösten Aufgaben dürfen dann in eine Box gelegt werden etc.

Ganz wichtig für Paul: Es sind keine offiziellen Hausaufgaben 😉 Die würde er verweigern, da er über die Ferien außer Lesen nichts aufbekommen hat von seiner Lehrerin.

Muttertag

Ich wünsche allen Müttern da draußen einen schönen Muttertag!

Bei uns lief er dieses Jahr so ab:

Freitag Abend:
Paul: „Ist heute schon Muttertag?“
Ich: „Nein, erst am Sonntag“
Paul: „Aber ich hab doch ein Geschenk für dich“
Ich: „Versteck es noch bis Sonntag bitte“
Paul ging in sein Zimmer.  knister, raschel, Schranktürklappern

Samstagmorgen, 5.30 Uhr
Paul: „Mama ist heute Muttertag?“
Ich: „Nein, noch nicht und jetzt leg dich bitte wieder hin, wir können länger schlafen“
Paul: „Menno!“

Ab Samstagnachmittag gab es dann im 10-Minutentakt diesen Dialog:
Paul: „Ist morgen Muttertag?“
Ich: „Ja“
Paul: „Ich habe ein Geschenk für dich“
Ich: „Ich freu mich drauf, aber bitte erst morgen“

Letzte Nacht, irgendwann gegen 4 Uhr früh:
knister, raschel, knister
Paul: „Alles Gute zum Muttertag!“
Ich: „Danke, aber lass uns noch schlafen bis es hell wird“

7 Uhr, beide Kinder stehen vor mir:
Paul: „Mamaaaaaaa, alles Gute zum Muttertag, guck mal, was ich gebastelt habe und mit Papa haben wir deine Lieblingspralinen eingekauft und Herzeis, du magst doch Herzeis, oder Mama?“ Genau so, quasi ohne Punkt und Komma. Gut, ich war wach.
Paul: „Mama, darf ich deine Pralinen essen, die sind doch ohne Alkohol?“
Ich: „Nein, das sind ja meine Pralinen, ich entscheide, wann ich sie aufmache. Aber du darfst dann etwas abhaben“ Das war ein taktischer Fehler meinerseits. Seitdem geht es alle halbe Stunde ungefähr:
Paul: „Mama, machst du deine Pralinen jetzt auf?“

Das Frühstück war sehr lecker, den Tisch hatten die Kinder mit Papa gedeckt, während ich nochmal die Augen zumachen durfte. Als Geschenk hat Paul im Kindergarten eine Dekoblume gebastelt, die natürlich gleich an der Wand aufgehängt werden musste. Ansonsten ist heute ein ganz normaler Sonntag, etwas stürmisch draußen, mit den üblichen Geschwisterstreitereien. Zum Glück ist Muttertag nur einmal im Jahr, vielleicht kann ich nächstes Wochenende mal länger schlafen 😉